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Maschta-Einzug in Hitzendorf

Einem Brauch aus jener Zeit folgend, als die Pest weite Landstriche der Steiermark entvölkerte, ziehen am Ostersonntagmorgen die Bewohner der angrenzenden Gemeinde Attendorf in Hitzendorf ein. Die Gottesmutter Maria wird von den Einwohnern mithilfe überlieferter Gebete und Gesänge um Hilfe gebeten. Am Ortsbeginn von Hitzendorf empfängt die Blaskapelle die Betenden und begleitet diese unter Abspielen von Prozessionsmärschen in die Pfarrkirche, wo anschließend der Gottesdienst gefeiert wird.

Das Wort Maschta kommt eigentlich von Marter, eine Besonderheit des weststeirischen Dialekts macht jedoch das r vor t zu sch. (E. Stadler) © aeiou

Fleisch-Weihe

Am Karsamstag ziehen jung und alt zur Fleischweihe. Dieser Brauch ist aus dem benachbarten Slowenien "zugewandert". Die gesegneten Speisen symbolisieren einerseits Christi Auferstehung, andererseits das Frühjahr als Jahreszeit der wiedergewonnenen Kraft der Sonne.

Osterfeuer

Jährlich am Karsamstag wird tradtionsgemäß auf verschiedenen Hügeln der Umgebung das Osterfeuer entzündet.
Sinn dieses Brauchtums ist es, die bösen Geister des Winters zu vertreiben, den Frühling herbeizurufen und im Zuge dessen auf eine gute Ernte zu hoffen.

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Maschta Einzug in Hitzendorf

© Josef Stieber, 8151

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