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Gesundheit aus Kürbiskernen
Mit der Entdeckung Amerikas 1492 kam auch eine typisch indianische
Pflanze, der Kürbis, nach Europa.
Aufgrund seines hohen Wassergehaltes von 90,3% verfügt
der Kürbis, Cucurbita pepo über beachtliche heilkundliche
Potenzen. Der Kürbis als Arzneipflanze war bereits Hippokrates
im alten Griechenland bekannt.
Die Kürbiskerne und ihr Öl sind die Essenz des
Kürbis.
Auf das Urteil der alten Ärzte vertrauend, wird dem
Kürbissamen eine männlich hormonale Wirkung zugeschrieben.
So entsteht durch den Alterungsprozess bedingt eine Abnahme
männlicher und Zunahme weiblicher Wirkstoffe in der entwicklungsgeschichtlich
zweigeschlechtlich angelegten Prostatadrüse. Diese Verschiebung
des Gleichgewichtes führt dann oft zu Wucherungen. Die
hormonale Wirkung reguliert dieses Ungleichgewicht.
Die Inhaltstoffe des Kürbissamens sind auch Vorbeugungsmittel
gegen durch Harnstauung auftretende Blasen und Nierenschädigungen.
Nach neuesten Untersuchungen enthalten 100g Kürbiskerne
48 bis 52 g Kürbiskernöl mit ca.60% ungesättigten
Fettsäuren, Vitamin E und hochwertiges Pflanzeneiweiß
mit allen essentiellen Aminosäuren, das sind solche die
der Körper selbst nicht aufbauen kann und die deshalb
zugeführt werden müssen. Die mehrfach ungesättigten
Fettsäuren im Kürbiskernöl beeinflussen den
Cholesterinspiegel des Menschen positiv.
Der Kürbis wirkt erfrischend, abführend, entwässernd,
beruhigend, abwehrstärkend und aufbauend.
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